Das Projekt „Lesekoffer“ ist auf eine jüngere Zielgruppe
gerichtet. Eingesetzt werden kann dieser Lesekoffer in
Kindergartengruppen, Grundschulklassen, Horten, Freizeitgruppen,
überall dort, wo junge Menschen Lust auf Geschichten und
Auseinandersetzung haben. Hier organisiert die Stiftung einen oder
mehre Tage gemeinsam mit der Einrichtung.
Als typische kindliche
Krise haben wir dafür das Thema Angst gewählt. Je nach
Alter sind gewisse Dinge typischerweise mit Angst und Unbehagen
verbunden. Ein guter Umgang mit diesen Ängsten lehrt Kinder
zudem etwas über den generellen Umgang mit Krisen und stärkt
somit die individuellen Ressourcen. Den Zugang wollen wir über
zum größten Teil bebilderte Kinderbücher zu dem Thema
Angst - Mut – Übermut finden. So gibt es Geschichten zu
Spinnen, dem Zahnarztbesuch, über große Jungen, Streit,
den Monstern unterm Bett oder zum ersten Schultag.
Im spielerisch
angeleiteten Gespräch mit den teilnehmenden Kindern werden diese
fiktiven kindlichen Ängste und die daran anschließende
Bewältigung besprochen:
Wie setzen sich die
Helden der Geschichte mit ihrer Angst auseinander? Wie schöpfen
sie Mut, sich der eigenen Angst zu stellen? Wer kann ihnen dabei
behilflich sein? Wieso sind andere Helden in der Geschichte weniger
ängstlich? Wie geht es ihnen am Ende der Geschichte? Wozu ist
Angst nützlich?
Für die Stiftung
bedeutet der Lesekoffer eine Möglichkeit, eine spielerische
Auseinandersetzung mit dem Thema Krise für die Jüngsten
anbieten zu können.
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